Corona-Frühling, die zweite: fehlende Pandemie-Konzepte für Kinder
Wenn mir eines in den letzten Monaten klar geworden ist, dann wie wenig Rücksicht in unserer Gesellschaft auf Kinder genommen wird.
Wenn mir eines in den letzten Monaten klar geworden ist, dann wie wenig Rücksicht in unserer Gesellschaft auf Kinder genommen wird.
Da sind wir wieder im nächsten Lockdown und wer weiß, wie lange er dieses Mal anhalten wird. Wie wir uns drinnen und draußen im CoronaWinter beschäftigen, erfahrt ihr hier.
Es gibt Zeiten, da kommen wir Eltern und vor allem wir Mütter kaum zum Durchatmen und da tut es gut, einen Schritt zurückzutreten und sich mal wieder seiner Wünsche und Ziele bewusst zu werden.
So oft am Tag bin ich damit beschäftigt, die Bedürfnisse und Wünsche anderer (kleinerer) Menschen zu erfüllen, dass ich gar nicht dazu komme, mich um mich selbst zu kümmern und mich zu fragen, was ich gerade brauche und mir wünsche.
Nach dem super sonnigen und heißen Vatertag und einem schwülen Tag mit heftigem Regenschauern gestern Abend, beginnt das Wochenende bei uns bewölkt und verhältnismäßig kühl.
Nach dem späten Frühstück gehen wir gegen Mittag auf den Spielplatz, wo wir zwischendurch tatsächlich die einzigen sind – dunkle Wolken und Mittagszeit sei Dank.
Der Frühling zeigt sich aktuell von seiner besten Seite und ich bin wirklich froh, dass es seit Beginn des Lockdown Mitte März nur an sehr wenigen Tagen geregnet hat. So konnten wir fast jeden Tag lange Spaziergänge, Fahrradtouren oder Ausflüge in der näheren Umgebung machen.
Outdoor-Beschäftigungsideen statt Spielplatz-Besuch
Zum Glück sind die Spielplätze mittlerweile wieder geöffnet und wir haben damit häufig wieder ein Ziel, das wir mit den Kindern ansteuern können. Aber oft genug sind die Spielplätze in unserer Umgebung direkt so voll, dass Abstand halten kaum möglich ist und dann suchen wir lieber einen leereren Spielplatz oder eine andere Beschäftigung. Die Top 10 Kinder-Beschäftigungen unter freiem Himmel.
Der Tag beginnt für mich – nach meiner absoluten Erschöpfung am Vortag – mit Ausschlafen dürfen, während Mann und Kinder zum Bäcker gehen und Brötchen holen. Leider müssen sie den Weg zweimal laufen, weil sie beim ersten Mal die Mund-Nasen-Masken vergessen haben und das erst kurz vor der Ladentür bemerken. An die Veränderungen durch die Krise muss man sich immer noch gewöhnen…
Nachdem mich das Julimädchen dann doch irgendwann geweckt hat, entscheiden wir uns für einen großen Spaziergang und wollen dabei wieder Geocaching machen.
Unser Wochenende in Bildern im Mai Samstag Sonntag Zum Abendessen wird wieder gegrillt, schließlich haben wir noch Reste von gestern,
Mir fehlt Motivation, Energie, Kontakt zur Außenwelt und gleichzeitig fehlt es mir, alleine zu sein und mir fehlt auch eine Perspektive, wie es weiter geht in Sachen mögliche Kita-Wiedereröffnung.
Corona Alltag ohne Perspektive…? Wie soll das gehen? Meine Kinder sind aktuell beide zu Hause, den ganzen Tag und ein Großteil der Nacht befinden sie sich unmittelbar in meiner Nähe. Sie kleben an mir, ca. 22 Stunden Tag und Nacht. Mein Beitrag zu #CoronaEltern.
Wie feiert man Ostern ohne Familie? Im Prinzip entspannter und mit weniger Vorbereitungen und unperfekter. Wir waren joggen und Fahrrad
Puuh, zwei Wochen geschafft von 5 plus x Wochen, in denen Corona unser Leben beherrscht. Kein Kindergarten, kein Freunde treffen, keine Oma, die mal aushelfen kann, kein Kinderturnen, kein Spielplatz, einfach nichts. Alles scheint auf den Kopf gestellt, überall ist Chaos: in unseren Tagesabläufen und Routinen, unserem Haus, wo die Kinder jeden Tag mehr Platz und Durcheinander erobern, und auch in meinem Kopf und meinen Gefühlen ist Durcheinander, weil niemand sagen kann, wohin sich diese ganze Sache entwickeln wird und das macht mir Sorgen.