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Nachhaltigkeits-ABC

ABC zum nachhaltigen Familienleben

Im Nachhaltigkeits-ABC findest du von A wie Ablehnen bis Z wie Zero Waste Definitionen, Tipps und Begriffe zum nachhaltigen Familienleben.

Das Nachhaltigkeits-ABC ist aktuell noch im Aufbau. Jede Woche kommt mit dem nächsten Buchstaben ein neuer Begriff dazu. Bild und Text zum neuen Begriff werden zuerst in den sozialen Netzwerken veröffentlicht und dann auf dieser Seite.

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A wie Ablehnen

Ablehnen (Refuse) – das gehört zu den sogenannten 5 Rs der Nachhaltigkeit: neben Reuse (Wiederverwenden), Reduce (Reduzieren), Rethink (Umdenken) und Recycle (Müll wieder verwerten).

Was könnt ihr denn ablehnen, fragt ihr euch vielleicht? So vieles kommt ungefragt zu euch und produziert Müll. Die Werbung in eurem Briefkasten zum Beispiel. Klebt einfach einen „Keine Werbung gewünscht“ Aufkleber auf den Briefkasten und schon landet weniger unerwünschtes Papier in eurer Tonne. In der Stadt teilen Menschen Flugblätter aus und im Supermarkt wird euren Kindern ein Plastikspielzeug als Werbegeschenk angeboten. All das könnt ihr ablehnen, um nachhaltiger zu leben und weniger Müll zu produzieren.

B wie Bambus-Zahnbürste

Bambus-Produkte, die Plastik ersetzen sollen, gibt es immer mehr: Bambus-Zahnbürste, Bambus-Kaffeebecher, Bambus-Besteck, Bambus-Brotdosen und vieles mehr.

Wie nachhaltig ist Bambus denn eigentlich? Bambus wächst sehr schnell, bei guten Bedingungen bis zu einem Meter pro Tag – da kann man fast beim Wachsen zuschauen. Damit ist er ein schnell nachwachsender Rohstoff und sehr widerstandsfähig noch dazu und Plastik vorzuziehen.

Laut Utopia.de ist die Fairness von Bambus allerdings noch umstritten, da ein Großteil unserer aktuellen Bambus-Produkte aus China stammen und der Bambus ebenfalls dort herkommt. Die Bambus-Branche ist gerade ein stark wachsender Wirtschaftszweig, aber sie steht in Europa noch recht am Anfang, daher gibt es noch wenige Zertifizierungen zur Nachhaltigkeit.

Vorsicht übrigens vor Bambus-Kaffeebechern oder anderen Bambus-Produkten mit heißem Inhalt: die Stiftung Warentest warnt aktuell vor diesen Produkten, da bei der Produktion Melamin und andere Produkte verwendet werden, die beim Erhitzen ins Getränk übergehen können.

Wusstet ihr übrigens, dass Bambus kein Baum, sondern eine Gras-Art ist? Jeder Bambus-Stock ist also ein Gras-Halm.

C wie Co2-Fußabdruck

Kennst du eigentlich deinen Co2-Fußabdruck? Und weißt du, wie du ihn möglichst gering halten kannst?

Hier ein paar Tipps:

  • Iss möglichst wenig Fleisch- und Fisch-Produkte.
  • Ernähre dich stattdessen möglichst vegetarisch oder vegan.
  • Kauf deine Lebensmittel regional und saisonal ein.
  • Versuche so wenig Lebensmittel wie möglich wegzuwerfen, sondern alles zu verwenden. Am besten geht das übrigens, wenn du dir einen Kochplan für die Woche aufstellst.
  • Vermeide Kreuzfahrten, Flugreisen, Auto- oder Motorradfahren so gut es geht und reise am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Benutze energieeffiziente Haushaltsgeräte (A++) und heize deinen Wohnraum im Winter nur moderat auf (etwa bis 21°C).
  • Kauf Kleidung, Möbel und Kinder-Spielsachen nach Möglichkeit Second-Hand, damit sie nicht extra für dich neu produziert werden müssen.

Wenn du deinen Co2-Fußabdruck genauer wissen möchtest, kannst du ihn z.B. beim WWF im Test herausfinden.

D wie D.I.Y.

D wie D.I.Y. - Nachhaltigkeits-ABC

Selbstgemacht ist doch häufig besser als gekauft. Dabei geht es darum, was du alles selbst herstellen kannst statt es zu kaufen, um damit deinen Geldbeutel und die Umwelt zu schonen.

Ein paar Beispiele:

  • Bienenwachstücher aus geraspeltem Bienenwachs und Leinentüchern in der passenden Größe für deine Behältnisse herstellen
  • wiederverwendbare Wattepads aus Stoffresten oder alten T-Shirts schneiden / nähen
  • Kinderspielzeuge aus Verpackungsresten wie einem Karton basteln: das kann z.B. ein Fernseher werden, ein Aquarium, eine Burg oder je nach Größe auch ein Flugzeug, ein Auto oder ein Spielhaus, in dem die Kinder sitzen können (z.B. bei einem Umzugskarton)
  • Gemüse und Obst selbst anbauen statt im Supermarkt zu kaufen, wenn man einen Garten oder größeren Balkon hat: damit hast du dann bereits das Maximum an Regionalität und Saisonalität in Bio-Qualität erreicht
  • Mundnasenschutz aus Stoffresten selbst nähen statt einen Einmal-Mundnasenschutz zu kaufen
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