Feministische Bücher über Care-Arbeit, Geburt und Sichtbarkeit von Frauen

feministische Buchempfehlungen

Feminismus im Familien- und Care-Alltag: feministische Buchempfehlungen – Teil 1

Feminismus begegnet uns nicht nur in politischen Debatten oder gesellschaftlichen Bewegungen, sondern mitten im Alltag. In der Art, wie Care-Arbeit verteilt wird. In den Erwartungen an Elternschaft. In unserem Blick auf Geburt, Sichtbarkeit und weibliche Leistung.

In meinem Alltag als Mutter, aber auch als Coachin, erlebe ich immer wieder, wie eng persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Strukturen miteinander verbunden sind. Viele Themen, die Eltern beschäftigen – Mental Load, Erschöpfung, Selbstbestimmung oder ungleiche Verantwortung – sind nicht rein individuell, sondern Teil größerer gesellschaftlicher Muster.

Die folgenden Bücher haben mich in den letzten Monaten besonders bewegt, weil sie genau dort ansetzen: im Alltag, in unseren Körpererfahrungen, in Geschichte und Familienleben. Sie schaffen Bewusstsein, eröffnen neue Perspektiven und laden dazu ein, vertraute Rollenbilder und Strukturen zu hinterfragen – ohne dabei einfache Antworten zu liefern.

Als ich angefangen habe, diesen Artikel zu schreiben bzw. die Bücher, die ich dafür lesen und vorstellen möchte, zu sortieren, wurde mir erst bewusst, wie viele gute feministische und patriarchats-kritische Bücher in letzter Zeit von unfassbar tollen Frauen veröffentlicht wurde. Das sind so viele spannende und lesenswerte Bücher, dass ich sie gar nicht alle in einen Beitrag fassen kann – daher habe ich beschlossen, dass das hier Teil 1 ist und ich einige weitere Bücher in Teil 2 vorstellen werde.

Und weil ich diese Bücher so inspirierend und lesenswert finde, nimmt dieser Blog-Beitrag auch teil an der Blogparade „Inspirierende Bücher, die mein Leben verändert haben“ – denn diese Bücher haben mir noch mal einen ganz neuen Blick auf diese doch sehr patriarchale Welt verschafft.

In diesem Artikel stelle ich nun vier feministische Buchempfehlungen vor, die mich nachhaltig beeindruckt haben und die ich besonders Menschen empfehle, die Familie, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Wandel zusammendenken möchten:

The Daily Feminist von Evely Höllrigl Tschaikner aus dem Kösel Verlag*

„Das Patriarchat zeigt sich oft nicht in lauten, einschüchternden Gestern, sondern in leisten, unausgesprochenen Erwartungen. In den Rollen, die Menschen übernehmen, ohne je gefragt worden zu sein, ob sie das überhaupt wollen.“
S. 35

„Der Anfang von Mikrofeminismus ist der Moment, in dem wir innehalten und denken: „Warum?“ Um dann den Mut zu finden, es nicht mehr zu tun.“
S. 36

„Mikrofeminismus ist Sprache so zu nutzen, dass sie Verantwortung sichtbar macht. […] „Frauen haben 1918 das Wahlrecht bekommen“, klingt nett, aber passiv. „Männer haben 1918 aufgehört, Frauen das Wahlrecht zu verweigern“, benennt die Realität klarer.“
S. 102

Feminismus und Elternschaft sind miteinander verwoben. Care-Arbeit, Mental Load, unsichtbare Verantwortung, Erschöpfung – all das sind keine individuellen „Schwächen“, sondern strukturelle Themen. Genau hier setzt The Daily Feminist von Evely Höllrigl Tschaikner* für mich auf eine sehr wohltuende Weise an.

Dieses Buch holt Feminismus aus der Theorie und bringt ihn dorthin zurück, wo er spürbar wird: in den Alltag. In kurzen Texten und Impulsen lädt die Autorin dazu ein, genau hinzuschauen – auf Rollenbilder, Erwartungen und Ungleichheiten, die besonders im Familienleben sichtbar werden. Wer kümmert sich? Wer denkt mit? Wer trägt Verantwortung – emotional, organisatorisch, mental?

Was mich besonders angesprochen hat, ist der klare Blick auf Care-Arbeit, ohne sie zu romantisieren. The Daily Feminist* macht sichtbar, dass Fürsorge gesellschaftlich notwendig ist, aber nach wie vor ungleich verteilt und wenig wertgeschätzt wird. Gerade für Eltern – insbesondere für Mütter und andere primäre Bezugspersonen – ist diese Perspektive enorm entlastend. Das Buch vermittelt: Du bist nicht „zu empfindlich“, „zu müde“ oder „nicht gut genug organisiert“. Das Problem liegt nicht bei dir allein.

In meiner Arbeit mit Eltern spreche ich oft darüber, wie sehr Kinder davon profitieren, wenn Care-Arbeit gesehen, geteilt und benannt wird. Dieses Buch liefert dafür eine feministische Sprache, die weder anklagend noch belehrend ist, sondern einlädt, Verantwortung neu zu denken – partnerschaftlich, solidarisch und machbar im Alltag.

Besonders wertvoll finde ich den selbst-mitfühlenden Ton: Feminismus wird hier nicht als weiterer Anspruch präsentiert, den Eltern „auch noch erfüllen“ müssen. Stattdessen erinnert The Daily Feminist* daran, dass bewusste kleine Schritte zählen – Gespräche, Grenzsetzungen, Perspektivwechsel. Auch (und gerade) im Chaos des Familienalltags.

Für mich ist dieses Buch eine starke Ressource für alle Eltern, die Care-Arbeit nicht länger als private Angelegenheit betrachten wollen, sondern als das, was sie ist: politisch, gesellschaftlich relevant und zutiefst feministisch.

Urlaub vom Patriarchat von Friederike Oertel aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch*

„All diese Formen des Zusammenlebens – unabhängig davon, ob wir sie matriarchal, matrilinear, matrilokal und oder keins von alldem nennen – stellen das Patriarchat infrage. […] Ein Ausflug in eine Welt voller Variationen ist der beste Beweis dafür, dass das Patriarchat weder notwendig noch unabänderlich und schon gar nicht universell ist.“
S. 53

„Wenn am Elend der Frauen weder Gott noch die Biologie schuld sind, sondern die Kultur und historische Prozesse, dann liegt darin auch etwas tröstliches. Denn Kultur mag träge sein, sie ist aber menschengemacht – und damit auch flexibel und veränderbar.“
S. 54

„Ich habe das Patriarchat so tief inhaliert, dass es gar nicht nötig ist, von anderen in die Schranken gewiesen zu werden. […] Vielleicht ist das eine der größten Ambivalenzen, die es auszuhalten gilt: Zu verstehen und anzuerkennen, dass ich Teil dieser Welt bin, dass mich das Patriarchat prägt, beeinflusst und kleinhält, ob ich will oder nicht – und dabei nicht den Mut zu verlieren, es infrage zu stellen und verändern zu wollen.“
S. 147

Was wäre, wenn wir einfach mal aussteigen könnten? Aus den Erwartungen, den Rollenbildern, den unsichtbaren Regeln, die unser Leben – und ganz besonders unser Familienleben – prägen? Genau dieser Frage geht Urlaub vom Patriarchat von Friederike Oertel* nach.

Ihr Buch trägt den Untertitel „Wie ich auszog, das Frausein zu verstehen – Eine bewegende Reise nach Mexiko und zu mir selbst“. Im Buch erzählt sie von ihrer Reise nach Juchitán in Mexiko, eine Stadt, die als eines der wenigen weltweit existierenden Matriarchate angesehen wird. Dort macht sie sich auf die Suche nach den Unterschieden zwischen Juchitán und dem – mit wenigen Ausnahmen – restlichen Teil der Welt, zwischen Matriarchat (bzw. einem System, dass das Patriarchat zumindest infrage stellt) und Patriarchat, dem System, in dem wir alle leben.

Als Feministin hat mich besonders berührt, wie deutlich wird, dass das, was wir oft als „individuelle Herausforderung“ erleben – Erschöpfung, Mental Load, ungleiche Verteilung von Care-Arbeit – in Wahrheit tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Urlaub vom Patriarchat* schafft hier eine wichtige Entlastung: Es zeigt, dass es nicht an uns als Einzelne liegt, wenn sich Dinge schwer oder unfair anfühlen.

Gleichzeitig lädt das Buch dazu ein, den eigenen Alltag neu zu betrachten. Nicht im Sinne von „Wir müssen jetzt alles anders machen“, sondern mit einer neugierigen Fragehaltung: Welche Muster leben wir – bewusst oder unbewusst? Welche davon wollen wir weitergeben? Und wo können wir kleine Veränderungen anstoßen, gerade im Familienkontext?

Für mich ist dieses Buch eine Einladung, größer zu denken und gleichzeitig im Kleinen anzusetzen. Es verbindet gesellschaftliche Analyse mit persönlicher Reflexion – und genau das macht es so wertvoll. Urlaub vom Patriarchat* ist kein Ratgeber im klassischen Sinne, sondern ein inspirierender Perspektivwechsel. Ein Buch, das Mut macht, gewohnte Strukturen zu hinterfragen – und das gleichzeitig zeigt, dass Veränderung nicht perfekt sein muss, um wirksam zu sein.

Mein Fazit: Friederike Oertels Buch hat für mich genau die richtige Mischung aus persönlichen Erfahrungsbericht, eigenen Erlebnisse sowie historischen und gesellschaftlichen Hintergründen und Fakten. Es hat mich gefesselt, da ich unbedingt wissen wollte, ob sie am Ende ihrer Reise findet, was sie gesucht und ob und wenn ja, es sie verändert.

Beklaute Frauen von Leonie Schöler aus dem Penguin Verlag*

„Geschichte ist auch ein oft unterschätztes Mittel der Macht. Wer bestimmt mit, wie wir über die Geschichte denken, über wen wir etwas wissen, welche Perspektiven wir einnehmen, welchen Narrativen wir zuhören und wessen Stimmen ungehört bleiben?“
S. 5

„Je mehr eine Frau arbeitet, desto mehr profitieren die Männer in ihrer Umgebung davon und desto weniger Anerkennung wird ihr selbst zuteil.“
S. 53

Warum kennen wir so viele männliche „Genies“ – aber so wenige Frauen, die Geschichte geschrieben haben?

Beklaute Frauen von Leonie Schöler* stellt genau diese Frage – und gibt darauf eine Antwort, die unbequem und gleichzeitig unglaublich wichtig ist:
Weibliche Leistungen wurden über Jahrhunderte systematisch übersehen, kleingemacht oder männlichen Kollegen zugeschrieben.

Mich berührt dieses Thema besonders, weil es weit über die Geschichte hinausgeht. Es geht nicht nur darum, was „früher“ passiert ist – sondern darum, wie wir bis heute Wahrnehmung, Anerkennung und Sichtbarkeit verteilen.

Denn auch in unserem Alltag zeigt sich dieses Muster:

  • Wer wird als kompetent wahrgenommen?
  • Wessen Arbeit wird selbstverständlich erwartet – und wessen sichtbar gemacht?
  • Und wie oft passiert es, dass weibliche Leistung nicht benannt wird, sondern einfach „mitläuft“?

Das Buch macht deutlich: Dieses Unsichtbarmachen ist kein Zufall, sondern Teil struktureller Ungleichheit. Und genau deshalb ist es so wichtig, diese Geschichten sichtbar zu machen – nicht nur historisch, sondern auch im Hier und Jetzt.

Was ich an Beklaute Frauen* besonders schätze, ist die Mischung aus fundierter Recherche und sehr zugänglicher Sprache. Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern ein Buch, das immer wieder diesen Gedanken auslöst: „Warum wusste ich das eigentlich nicht?“

Und genau da beginnt Veränderung. Nicht im perfekten Wissen, sondern im bewussten Hinschauen.

Für mich ist Beklaute Frauen* ein kraftvoller Beitrag zur feministischen Bildung – und eine Erinnerung daran, wie wichtig Sichtbarkeit ist: in der Geschichte, in der Gesellschaft und in unserem ganz persönlichen Alltag.

Mythen, Macht und Muttermund von Helena Barop aus dem Siedler Verlag*

„Diese Opferbereitschaft und vor allem die Erwartung der Gesellschaft an Mütter, selbstlos und gerne für ihre Kinder Opfer zu bringen, ist historisch nicht alternativlos: Sie ist gewachsen auf dem Mist der Kirchenväter, die auf biblischer Grundlage damit begannen, das Leiden der Gebärenden als gerechte Strafe für die sündige Beschaffenheit ihres Geschlechtes zu deuten.“
S. 67

„Was die Ärzte in den Städten den angehenden Hebammen nun also beibrachten, hatten sie in Büchern gelesen, die sich zu einem Großteil auf die Antike Gynäkologie bezogen – also auf ein Wissen, das über 1000 Jahre alt war.“
S. 93

Geburt ist etwas zutiefst Körperliches – und gleichzeitig politisch. Genau diesen Zusammenhang macht Helena Barop in Mythen, Macht und Muttermund* eindrücklich sichtbar.

Ein Buch, das zeigt, wie sich Geburten in Laufe der Zeit entwickelt haben.
– Warum wir heute so gebären, wie wir es tun.
– Woher der jahrhundertelange Konflikt bzw. die Konkurrenz zwischen (männlichen) Ärzten und Hebammen kommt
– Wieso der Blick auf Kinder geschichtlich lange vernachlässigt worden und warum die Kindersterblichkeit so hoch war
– Was die Kirchen und das Patriarchat mit all dem zu tun haben

An manchen Stellen, fiel es mir teils schwer weiterzulesen, weil so einiges in Mythen, Macht und Muttermund*, für mich schwer zu verdauen war – und auf der anderen Seite hat mich dieses Buch doch sehr gepackt und ich konnte es trotz allem nicht aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie die Entwicklung weiterging. Es tut mir das ein oder andere Kapitel ganz schön in der Seele weh und gleichzeitig hilft es mir doch sehr, all diese Zusammenhänge, die ich vorher nicht kannte, zu verstehen.

Z.B. wenn es im Buch darum geht, wie hochmütig Ärzte über die Schwangeren und Gebärenden sprechen und urteilen und sie teilweise nur als Statistik und nicht als Subjekt vor sich sehen.
Oder wenn es darum geht, wie die Neugeborenen behandelt werden sollten (Johanna Haarer und ihr jahrzehntelanger Einfluss bleibt natürlich auch nicht unerwähnt) – mit Bedürfnisorientierung hat das natürlich sehr lange in der Geschichte wenig zu tun.

Erst viel später kommen durch Wissenschaftler*innen wie Mary Ainsworth und John Bowlby wieder ganz andere – und wesentlich bedürfnisorientiertere – Ansätze ins Spiel.

Mein negatives Highlight des Buches zum Patriarchat: als die Ärzte im 17. Jahrhundert begannen, Bücher über Geburten zu schreiben und dieses Wissen allein aus den Schriften der Antike nahmen, ohne jemals bei einer Geburt anwesend gewesen zu sein und ohne auf das vorhandene (aber nicht verschriftlichte, also in ihren Augen nicht existente) Wissen der Hebammen zurückzugreifen. #Mansplaining at it’s best.

Und obwohl ich mit den Geburten meiner Kinder nicht ausschließlich zufrieden war und dieses Buch gerne schon in meiner ersten Schwangerschaft gelesen hätte, hilft es mir doch, zu verstehen und noch mehr meinen Frieden damit zu finden. Trotz all dieser aufwühlenden Inhalte, die dieses Buch mitunter hat, weiß ich doch, dass zwei meiner Geburten vor einiger Zeit ganz anders hätten ausgehen können bzw. anders / gar nicht behandelt worden wären.

Danke für dieses feministische und Patriarchats-kritische Buch!

Fazit

Was all diese Bücher verbindet, ist ihr Blick hinter die Oberfläche. Sie zeigen, dass viele Herausforderungen, die wir im Alltag erleben – Erschöpfung, Unsichtbarkeit, Fremdbestimmung oder ungleiche Verantwortung – keine persönlichen Schwächen sind, sondern eng mit gesellschaftlichen Strukturen zusammenhängen.

Gleichzeitig machen sie Mut. Nicht, weil sie perfekte Lösungen versprechen, sondern weil sie Sprache und Bewusstsein schaffen. Sie helfen dabei, Erfahrungen einzuordnen, Zusammenhänge zu verstehen und neue Fragen zu stellen:
Wie wollen wir leben? Wie wollen wir Elternschaft gestalten? Welche Werte möchten wir weitergeben?

Für mich liegt genau darin die Kraft feministischer Literatur: Sie verändert nicht nur unseren Blick auf Gesellschaft, sondern oft auch unseren Blick auf uns selbst und unseren Alltag.

Wenn du also nach Büchern suchst, die informieren, berühren und zum Nachdenken anregen, kann ich dir diese vier Titel von Herzen empfehlen.

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Profilbild Jenni Kappes

Sonnenkinderleben.de: Ich bin Jenni und ich bin feministische Coachin, artgerecht® Erziehen ohne Schimpfen Coach, Dreifachmama, begeisterte Anwenderin der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg sowie Content- und Marketing-Expertin. Hier findest du mehr über mich.

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2 Kommentare zu „Feministische Bücher über Care-Arbeit, Geburt und Sichtbarkeit von Frauen“

  1. Pingback: Buchempfehlungen, die Geschichten weiterschreiben

  2. Mit der Frage „Welches Buch hat dein Leben verändert?“ hatte ich meine Blogparade gestartet. Beim Lesen aller Beiträge wurde schnell klar, dass es um viel mehr als Buchempfehlungen geht. Hinter jedem Buchtitel steckt ein Stück echtes Leben. Daraus wurde eine wundertolle Sammlung aus Erfahrungen und 48 Buchempfehlungen, die ohne eure persönlichen Geschichten einfach nur eine Bücherliste geblieben wäre.

    Freudentanz ist angesagt!

    Danke, dass du ein Teil davon bist 🩵
    https://minschtl.de/blog-wortgefluester/buchempfehlungen-die-geschichten-weiterschreiben/

    Liebe Grüße aus meinem Ideenreich
    melanie minschtl® hafner

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